Verfasst von: ch911 | 19. März 2010

Schlaglochparade – schlimmer geht immer

Mein neuer Hitparaden-Knüller sind die Schlaglöcher in der Baustelle am Harthauer Berg in Chemnitz.
Leicht zu finden über diesen Button:

Oder einfach in Chemnitz auf der B 95 Richtung Annaberg-Buchholz fahren. Dann muss man automatisch durch die Schlaglöcher!
Sie lösen die Schlaglochecke in Zschopau von Platz 1 ab.

Die Auffahrt zum Harthauer Berg hat schon seit Jahren den Begriff Straße nicht verdient. Tempo 20 sind mit dem Porsche schon zu viel. Da freu(t)en sich alle hinter mir. Und jetzt wird dort ein bissl gebaut. Ampel, einspurig Fahrbahn, Schutzplanken zum Hang, Asphaltüberfahrt zum Gehweg. Aber auch Schlaglöcher, die locker 10.000 EUR am Porsche 911 GT3 anrichten können. Und das schon bei der einmaligen Befahrung der Baustelle. So was findet man sicherlich nicht mehr so schnell.

Sorry. Aber ich finde so was schon mehr als unverschämt.
Und dann ist da immer noch die Frage, ob das seitens der zuständigen Stellen bicht schon ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr ist, weil sie zusehen, wie hier unumgänglich und zwangsläufig an den vorbei- und durchfahrenden Fahrzeugen Sachschäden verursacht werden.
Kann man da nicht einfach mal dem Tiefbauunternehmen, das den Auftrag für die Straßensanierung hat, fünf Regiestunden und 50 kg Asphalt bezahlen, damit er die Schlaglöcher in der Baustellendurchfahrt einfach nur füllt und mit der Schaufel breitschlägt?

Ach nein. Das geht nicht. Wir sind hier ja in Deutschland, wo man meckern muss.


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